Mehr Rettungswachen, mehr Krankenwagen, mehr Personal

Veröffentlicht am 2. Januar 2026 um 15:39

Für eine zukunftsgerichtete Notfallversorgung: Kreis Euskirchen legt neuen Rettungsdienstbedarfsplan vor
Der Kreis Euskirchen stellt die Notfallversorgung neu auf: Ein neuer Rettungsdienstbedarfsplan, der jetzt vom Kreistag einstimmig verabschiedet wurde, sieht einen Ausbau des Rettungsdienstes um rund 40 Prozent vor. Geplant sind zusätzliche Rettungswachen, mehr Fahrzeuge und etwa 50 neue Stellen im Rettungsdienst.

Landrat Markus Ramers: „Unser Ziel ist klar: Wer im Kreis Euskirchen in eine medizinische Notlage gerät, soll schnell und auf höchstem Niveau Hilfe erhalten. Dazu brauchen wir eine moderne, schlagkräftige und in der Fläche präsente Rettungsstruktur.“

Der neue Plan ist erforderlich, weil einerseits die Einsatzzahlen in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind, andererseits verlängerte Transportwege nach der Schließung der Notaufnahme in Schleiden sowie vermehrte Wartezeiten bei der Patientenübergabe in den Krankenhäusern in Euskirchen und Mechernich zu verzeichnen sind. Mit der Neuausrichtung der Notfallversorgung wird die Patientenversorgung nun deutlich verbessert.

+++ WEILERSWIST +++
Die Gemeinde Weilerswist behält ihre Rettungswache mit einem Rettungstransportwagen (RTW). Zusätzlich wird hier einer der neuen Notfall-Transportwagen (KTW-N) stationiert.

Bürgermeister Dino Steuer begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich:
„Die Sicherstellung einer schnellen und verlässlichen Notfallversorgung ist für unsere Bürgerinnen und Bürger von zentraler Bedeutung. Dass die Rettungswache in Weilerswist erhalten bleibt und zusätzlich ein Notfall-Transportwagen hier stationiert wird, ist ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit unseres Standortes. Der neue Rettungsdienstbedarfsplan trägt den gestiegenen Anforderungen Rechnung und stärkt die medizinische Versorgung auch im ländlichen Raum.“

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Für die Bürgerinnen und Bürger gilt wie bisher: Im Notfall die 112 wählen. Im Hintergrund sorgt der neue Rettungsdienstbedarfsplan dafür, dass die benötigten Rettungsmittel künftig noch zielgenauer und verlässlicher zur Verfügung stehen.

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